Kýkko-Kloster-Museum
Das 1997 eröffnete Museum im Kýkko-Kloster im Tróodos-Gebirge zählt zu den eindrucksvollsten kirchlichen Schatzkammern Zyperns. In dezent beleuchteten Sälen, untermalt von leiser byzantinischer Musik, zeigt es Ikonen, liturgische Gewänder, Handschriften und Reliquien von der vorchristlichen Zeit bis in die nachbyzantinische Epoche. Geöffnet ist es täglich, von Juni bis Oktober länger als im Winter.
| Lage | Kýkko-Kloster im Tróodos-Gebirge |
| Eröffnet | 1997 |
| Sammlung | Ikonen, Handschriften, liturgische Gewänder, Reliquien, kirchliche Schätze |
| Highlights | „Kreuz der schwarzen Frau“, Pergamentrolle mit Chrysóstomos-Liturgie |
| Öffnungszeiten | Juni–Oktober tgl. 10–18 Uhr, November–Mai tgl. 10–16 Uhr |
| Atmosphäre | Indirekte Beleuchtung, byzantinische Musik, sakral-feierlich |
Was macht das Kýkko-Kloster-Museum besonders?
Das Kloster Kýkko gilt manchem als Ort byzantinischer Macht und Pracht – sein 1997 eröffnetes Museum jedoch ist eine kleine Sensation. Sowohl die Exponate als auch die Ausstattung suchen ihresgleichen. Dezente, indirekte Beleuchtung und leise byzantinische Musik im Hintergrund schaffen eine sakral-feierliche Atmosphäre, die den Besucher sofort gefangen nimmt. Die Sammlung reicht von der vorchristlichen Zeit über die byzantinische bis in die nachbyzantinische Epoche. Das Haus liegt hoch im Tróodos-Gebirge und ist eines der lohnendsten Museen Zyperns – ein Kontrast zu den antiken Sammlungen der Küstenstädte.
Welche Schätze sind im Museum zu sehen?
Man geht von Vitrine zu Vitrine und staunt – über das Können der Menschen wie über manch Skurriles:
- „Sklavenringe“ aus dem 18. und 19. Jahrhundert: Wer sich diese Halsringe umlegte, sollte von einer Leidenschaft oder einer Geisteskrankheit befreit werden.
- Hinter den liturgischen Gewändern steht ein Kreuz, das Holz aus dem Kreuz Christi enthalten soll.
- Ein Reliquienkästchen von 1779, in dessen Schubladen die Gebeine verschiedener Heiliger ordentlich verstaut und sogar mit auf Reisen genommen werden konnten.
- Ein fein geschnitztes Kreuz aus dem 17. Jahrhundert, das in osmanischer Zeit verschwand und später von einer geheimnisvollen, schwarzen Frau zurückgebracht wurde – daher der Name „Kreuz der schwarzen Frau“.
- Eine beidseitig beschriftete, vier Meter lange Pergamentrolle aus dem 12. Jahrhundert mit der Chrysóstomos-Liturgie, die bis heute im orthodoxen Gottesdienst am häufigsten gefeiert wird.
Wann hat das Museum geöffnet?
Das Kýkko-Kloster-Museum ist täglich geöffnet. Von Juni bis Oktober kannst du es zwischen 10 und 18 Uhr besuchen, von November bis Mai von 10 bis 16 Uhr. Wegen der Höhenlage im Gebirge solltest du die Anfahrt zeitlich großzügig planen – die kurvenreiche Strecke durch das Tróodos belohnt mit grandiosen Ausblicken. Da Öffnungszeiten saisonal schwanken können, lohnt sich ein kurzer Blick auf die aktuellen Angaben vor dem Besuch.
Wie verbindet man den Besuch mit der Region?
Das Kloster liegt mitten im grünen Tróodos-Gebirge, das mit seinen byzantinischen Scheunendachkirchen, Bergdörfern und Wanderwegen einen ganzen Tagesausflug füllt. Wer Zyperns Geschichte umfassend kennenlernen möchte, kombiniert das sakrale Kýkko-Museum mit dem antiken Archäologischen Museum in Páfos und weiteren Sehenswürdigkeiten der Insel. So entsteht aus kirchlichen Schätzen und antiken Funden ein rundes Bild der zyprischen Kulturgeschichte.
Häufige Fragen zum Kýkko-Kloster-Museum
Wo befindet sich das Kýkko-Kloster-Museum?
Das Museum gehört zum Kloster Kýkko und liegt hoch im Tróodos-Gebirge im Inselinneren Zyperns. Die Anfahrt führt über kurvenreiche Bergstraßen, die mit weiten Ausblicken belohnen.
Was kann man im Museum sehen?
Ausgestellt sind Ikonen, Handschriften, liturgische Gewänder und Reliquien. Berühmt sind das „Kreuz der schwarzen Frau“ aus dem 17. Jahrhundert und eine vier Meter lange Pergamentrolle aus dem 12. Jahrhundert mit der Chrysóstomos-Liturgie.
Wann ist das Museum geöffnet?
Das Museum ist täglich geöffnet: von Juni bis Oktober von 10 bis 18 Uhr und von November bis Mai von 10 bis 16 Uhr. Die Zeiten können saisonal abweichen.
Wann wurde das Museum eröffnet?
Das Museum wurde 1997 eröffnet. Anders als das eher nüchterne Kloster begeistert es durch indirekte Beleuchtung, leise byzantinische Musik und eine sakral-feierliche Atmosphäre.
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