Famagusta Tor

Beim Famagusta Tor handelt es sich um ein bedeutendes Stadttor in Nikosia – einer von drei Eingängen durch die venezianischen Mauern, die einst den Zugang zur Stadt darstellen. Weil es sich auf der Straße, welche von Nikosia aus in die ostzyprische Hafenstadt Famagusta befindet, wurde es im Lauf der Zeit so genannt. Denn der ursprüngliche Name lautete Porto Giuliana. Benannt wurde es ursprünglich nämlich nach seinem Erbauer, Giulio Savorgnasos, der das Tor im 16. Jahrhundert erbaut hatte.

Das Famagusta Tor im Detail

Gestaltet wurde das Tor mit einem halbrunden Durchgang, in dem sich ein großer, gewölbter Raum befindet. Beidseitig dieses Gewölbes befinden sich Räume, in welchen einst Wachen stationiert waren. Von der Stadt aus führt ein Graben mit einer Länge von 35 Metern in den Wallgraben. Angelegt wurde dieser Graben als Fluchtweg.

Aus einer Verteidigungsanlage wird ein Kulturzentrum

Heute dient das Famagusta Tor mit seiner imposanten Fassade als kulturelles Zentrum in Nikosia. Hier finden regelmäßig unterschiedliche Events statt. Dazu gehören beispielsweise Theateraufführungen, Konzerte, aber auch Ausstellungen. Bei dieser Gelegenheit haben Urlaubsgäste die Möglichkeit, die kulturelle Vielfalt der einheimischen Bevölkerung kennenzulernen. Zudem finden in diesem Kulturzentrum mit seiner einmaligen Architektur auch Konzerte international bekannter Stars statt. Geöffnet ist das Famagusta Tor ganzjährig bei freiem Eintritt.

Ganz in der Nähe des Famagusta Tores befinden sich zahlreiche Bars und Restaurants. Hier haben die Besucher die beste Gelegenheit, einheimische Spezialitäten zu kosten. Denn auch wenn die zyprische Küche ursprünglich mediterran ist, so ist sie aufgrund der Geschichte der Insel von zahlreichen unterschiedlichen Kulturen beeinflusst. Zu den landestypischen Gerichten gehören unter anderem Gegrilltes sowie verschiedenste Eintöpfe.



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