
Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Zypern
Zypern bündelt auf kleiner Fläche eine erstaunliche Dichte an Sehenswürdigkeiten: antike Ausgrabungsstätten, byzantinische Klöster und Ikonen, Kreuzritterburgen und spektakuläre Natur. Zu den Höhepunkten zählen die drei UNESCO-Welterbestätten – die Steinzeitsiedlung Choirokoitia, der archäologische Park von Paphos und die bemalten Troodos-Kirchen – sowie das Kloster Kykkos und der Aphrodite-Felsen.
Auf einen Blick
- UNESCO-Welterbe: Choirokoitia, archäologischer Park Paphos, bemalte Troodos-Kirchen
- Antike: Kourion, Salamis, Königsgräber und das Heiligtum des Apollon
- Sakral: Kloster Kykkos, Ikonenmuseum Nikosia, Hala-Sultan-Tekke-Moschee
- Burgen: Kolossi bei Limassol und die Kreuzritterburgen des Nordens
- Natur: Akamas-Halbinsel, Troodos-Gebirge, Petra tou Romiou
- Tipp: für die wichtigsten Höhepunkte mindestens eine Woche einplanen
Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Zyperns?
Wer Zypern zum ersten Mal bereist, sollte einige Höhepunkte fest einplanen. Im Westen lockt der archäologische Park von Paphos mit seinen weltberühmten römischen Mosaiken, ergänzt um die nahen Königsgräber. Etwas weiter östlich liegen bei Limassol die antike Stadt Kourion mit ihrem Theater über dem Meer und die Kreuzritterburg Kolossi.
Im Inselinneren ragt das Troodos-Gebirge auf, Heimat des berühmten Klosters Kykkos und der UNESCO-geschützten Scheunendachkirchen mit ihren Fresken. Die geteilte Hauptstadt Nikosia beherbergt das herausragende Ikonenmuseum und das Cyprus Museum. Zu den ältesten Spuren der Menschheit zählt die Steinzeitsiedlung Choirokoitia, und romantisch wird es am Petra tou Romiou, dem sagenhaften Geburtsfelsen der Aphrodite. Im Norden schließlich beeindrucken die antike Stadt Salamis und das Barnabas-Kloster.
Doch Zypern besitzt auch Naturwunder von Weltrang. Auf der unberührten Akamas-Halbinsel im Westen liegen die wilde Avakas-Schlucht und die Schildkrötenstrände der Lara-Bucht, während das Troodos-Gebirge mit schattigen Wäldern, Wasserfällen und kühlen Wanderwegen lockt. An der Südostspitze ragt das Kap Greco über türkisfarbenes Wasser, und an den Salzseen von Larnaka und Akrotiri rasten im Winter rosa Flamingos. So lassen sich auf engem Raum antike Kultur, lebendige Städte und eindrucksvolle Landschaften zu einer abwechslungsreichen Rundreise verbinden – das macht den besonderen Reiz der Insel aus.
Zypern hat sowohl in kultureller als auch landschaftlicher Hinsicht zahlreiche beeindruckende Sehenswürdigkeiten zu bieten. Auf diesen Unterseiten wollen wir Ihnen einen Überblick über die Orte und Bauwerke bieten, die Sie während Ihrer Zypern-Reise auf keinen Fall verpassen sollten. Planen Sie für Ihren Urlaub also lieber eine Woche länger ein – es gibt viel zu sehen!
Kirchen und Klöster
Zahlreiche Klöster, Kirchen und alte Grabanlagen sind nicht nur für religiöse Besucher der Insel ein Highlight. Besonders imposant ist hierbei das Barnabas-Kloster bei Salamis, das im Jahre 488 auf der Grabstätte dieses Nationalheiligen erbaut wurde.
Von ebenso großer Bedeutung ist das Bellapais Kloster in Kyrenia, das jedes Jahr als herrliche Kulisse einer Musikfeier dient und somit unzählige Kulturliebhaber in seinen Bann zieht.
Das schönste und bedeutendste islamische Heiligtum findet sich zweifelsohne in der Hala-Sultan-Teeke-Moschee, die idyllisch in einem kleinen Palmenhain am Westufer des Salzsees Larnaka steht.
Eine weitere Sehenswürdigkeit auf Zypern ist das Kloster Panagiatou Kykko, das im westlichen Troodos liegt und von 20 Mönchen bewohnt wird. Auch die faszinierende Scheunenkirche Panagia Forviotissa in Asinou, mit Zyperns schönsten Wandmalereien, verzaubert ihre Besucher.
Alle Kirchen und KlösterBurgen, Ruinen und Geschichte
Neben all diesen religiösen Stätten hat die Mittelmeerinsel auch weltliche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Ausgrabungstätten, wie der archäologische Park von Paphos oder die Ruinen von Salamis, inmitten eines wunderschönen Waldgebietes in Nordzypern, zeugen von einer bewegten Geschichte.
Zu den ältesten Spuren menschlicher Besiedelung zählt die Steinzeitsiedlung Choirokoitía, die bis ins Jahr 7000 vor Christus zurückgeht und heute UNESCO-Weltkulturerbe ist.
Ein paar Jahrtausende jünger, aber nicht weniger beeindruckend, ist die in der Nähe von Limassol gelegene Burg Kolóssi, wo schon König Löwenherz residierte.
Alle Burgen & Ruinen Alte GeschichteMuseen und sehenswerte Orte
Zahlreiche Museen auf Zypern eröffnen Besuchern interessante Einblicke in die Geschichte des Landes und das Leben in den verschiedenen Epochen.
Vor allem die Hauptstadt Nikosia hat einige Museen zu bieten. Das traditionsreiche Zypernmuseum gibt einen tollen Überblick über die Zyperns Entwicklung von der Steinzeit bis zur römischen Zeit. Das Leventis-Museum arbeitet die Historie der Stadt bis zur Gegenwart auf.
Zypern ist ein Land der archäologischen Schätze. Weitere wichtige Museen, in denen diese zur Schau gestellt werden, finden sich sowohl in Pahphos als auch in Larnaka (Pierides-Museum).
Museen auf Zypern Die schönsten Orte ZypernsFreizeit und Wellness
Auf der Insel kommen aber nicht nur alle Kulturliebhaber auf ihre Kosten. Ein abwechslungsreiches Nachtleben erwartet den feierlustigen Reisenden unter anderem in Agia Napa und Nikosia. Fü Shoppingbegeisterte dürfte hier auch das Einkaufsviertel Laiki Gitonia eine weitere Sehenswürdigkeit darstellen.
Wer es lieber ruhig und entspannt mag, der wird sicherlich einen Wellnessurlaub auf Zypern in vollen Zügen genießen können. Sehr verbreitet ist auf der Insel die Thalasso-Therapie, bei der Salzwasser und andere Güter des Meeres für Körper und Geist wohltuend eingesetzt werden.
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Wie plant man eine Sightseeing-Tour über Zypern?
Die Insel ist überschaubar, die Sehenswürdigkeiten verteilen sich aber über das ganze Land – ein Mietwagen ist daher die bequemste Art, sie zu verbinden. Bewährt hat sich eine Gliederung nach Regionen: Die Region Paphos vereint archäologischen Park, Königsgräber und den Aphrodite-Felsen. Rund um Limassol liegen Kourion, das Apollon-Heiligtum und die Burg Kolossi. Das Troodos-Gebirge verbindet das Kloster Kykkos, die bemalten Bergkirchen und Choirokoitia.
Im Südosten lohnen Larnaka mit der Lazarus-Kirche und der Hala-Sultan-Tekke-Moschee, im Zentrum die Hauptstadt Nikosia mit Museen und Altstadt. Wer über die Grüne Linie in den Norden reist, sollte Salamis, das Barnabas-Kloster und die Hafenstadt Kyrenia mit ihrer Burg nicht verpassen. Für all das sollte man mindestens eine Woche einplanen; welche Jahreszeit sich für ausgedehnte Touren am besten eignet, zeigt unsere Seite zur besten Reisezeit für Zypern. Offizielle Informationen zu Stätten und Öffnungszeiten bietet die Tourismusbehörde der Republik Zypern.
Welche Sehenswürdigkeiten gibt es im Norden Zyperns?
Der türkisch verwaltete Norden ist reich an Geschichte und oft erstaunlich ruhig. Zu den Höhepunkten zählt die antike Stadt Salamis bei Famagusta mit Theater, Gymnasium und Säulenhallen, gleich daneben das Barnabas-Kloster über dem Grab des Inselheiligen. Die Hafenstadt Kyrenia (Girne) begeistert mit ihrer venezianischen Burg und dem malerischen Rundhafen, oberhalb thront die gotische Klosterruine Bellapais.
Spektakulär gelegen sind die Kreuzritterburgen des Pentadaktylos-Gebirges, allen voran die Ruine St. Hilarion, die als Vorbild für ein Märchenschloss gilt. In Famagusta selbst beeindrucken die mächtige Stadtmauer, die zur Moschee umgewandelte gotische Kathedrale und die Festung mit dem „Othello-Turm“. Die einsame Karpaz-Halbinsel im Nordosten schließlich lockt mit wilden Stränden und freilebenden Eseln. Die Grenze lässt sich an mehreren Übergängen unkompliziert passieren – ein Tagesausflug genügt für einen ersten Eindruck.
Tipps für den Besuch der Sehenswürdigkeiten
Ein paar Hinweise machen die Besichtigungen entspannter. Archäologische Stätten wie Kourion oder der Park von Paphos bieten kaum Schatten – planen Sie Besuche im Sommer auf den frühen Morgen oder den späten Nachmittag und denken Sie an Sonnenschutz, Kopfbedeckung und ausreichend Wasser. Für Klöster und Kirchen gilt ein angemessener Dresscode: Schultern und Knie sollten bedeckt sein, vielerorts liegen Tücher zum Überwerfen bereit.
Viele Museen und Ausgrabungsstätten schließen über die Mittagszeit oder an einem Wochentag; ein Blick auf die aktuellen Öffnungszeiten lohnt sich, da diese saisonal wechseln. Festes Schuhwerk ist auf den oft unebenen antiken Wegen sinnvoll. Wer mehrere Stätten an einem Tag verbindet, startet am besten früh und gönnt sich mittags eine längere Pause in einer Taverne – ganz nach zyprischer Art.
Häufige Fragen zu Zyperns Sehenswürdigkeiten
Welche UNESCO-Welterbestätten gibt es auf Zypern?
Drei: die neolithische Siedlung Choirokoitia, der archäologische Park von Paphos mit seinen Mosaiken sowie die bemalten Kirchen der Troodos-Region. Alle drei lassen sich gut in eine Rundreise einbauen.
Lohnt sich ein Ausflug in den Norden Zyperns?
Ja. Im türkisch verwalteten Norden liegen herausragende Stätten wie die antike Stadt Salamis, das Barnabas-Kloster und die malerische Hafenstadt Kyrenia mit ihrer Burg. Die Grenze lässt sich an mehreren Übergängen unkompliziert zu Fuß oder per Auto passieren.
Wie viel Zeit sollte man für die Sehenswürdigkeiten einplanen?
Für die wichtigsten Höhepunkte sollte man mindestens eine Woche einplanen, besser zehn Tage. So lassen sich Kultur, Natur und Strand in Ruhe verbinden, ohne täglich lange Strecken fahren zu müssen.
Muss man für die meisten Sehenswürdigkeiten Eintritt zahlen?
Für archäologische Stätten und Museen wird in der Regel ein moderater Eintritt erhoben; Klöster und Kirchen sind oft frei zugänglich, freuen sich aber über eine Spende. Öffnungszeiten und Preise ändern sich saisonal, ein kurzer Blick vorab lohnt sich.
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