Sommerhitze auf Zypern: So bleiben Urlauber auch bei 40 Grad fit
Mittwoch, 2. September 2026 | Kategorie: News
Wer im Juli oder August auf die Insel reist, sollte wissen, worauf er sich einlässt: Zypern zählt zu den sonnenreichsten und heißesten Reisezielen im Mittelmeerraum. Mit ein paar einfachen Gewohnheiten lässt sich die Hitze aber gut meistern, ohne dass der Urlaub darunter leidet.
Warum es auf Zypern im Sommer so heiß wird
Die Insel liegt am östlichen Rand des Mittelmeers und bekommt dadurch besonders viele Sonnenstunden ab. Über das Jahr gerechnet kommen mehr als 300 Sonnentage zusammen, im Hochsommer scheint die Sonne oft elf bis zwölf Stunden am Tag. An der Küste steigen die Temperaturen im Juli und August regelmäßig über 35 Grad, im Landesinneren rund um Nikosia sind auch 40 Grad keine Seltenheit.

Quelle: Pixabay
Augen und Haut vor der intensiven Sonne schützen
Die starke Einstrahlung fordert nicht nur die Haut, sondern auch die Augen. Bei klarem Himmel und heller Umgebung, etwa am Strand oder auf hellem Kalkstein, reflektiert das Licht zusätzlich, was die Belastung für ungeschützte Augen weiter erhöht. Eine gute Sonnenbrille mit UV-400-Schutz gehört deshalb ebenso ins Gepäck wie Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Wer ohnehin auf eine Sehhilfe angewiesen ist, klärt die Details am besten schon vor der Abreise: Optiker wie eyes + more beraten dabei, welche Gläser sich für intensives Mittelmeerlicht eignen, sodass am Urlaubsort selbst keine Zeit mehr dafür draufgeht. Wie hoch die UV-Belastung an einzelnen Tagen tatsächlich ausfällt, zeigen aktuelle UV-Prognosen für die jeweilige Jahreszeit, die sich schon bei der Reiseplanung als Orientierung eignen.
Wer sich zusätzlich vorab einen Überblick über die klimatischen Bedingungen im Hochsommer verschafft, kann seine Tagesplanung entsprechend anpassen und unangenehme Überraschungen von vornherein vermeiden.
Der richtige Rhythmus für Strand und Ausflüge
Wer die Mittagshitze meidet, kommt deutlich entspannter durch den Tag und spart sich unnötige Anstrengung bei den schönsten Programmpunkten der Reise.
Vormittage und späte Nachmittage nutzen
Ausflüge zu Ruinen, Klöstern oder Aussichtspunkten lassen sich am besten in den kühleren Morgenstunden bis etwa elf Uhr unternehmen, wenn die Luft noch klar und angenehm mild ist. Ab dem späten Nachmittag, sobald die Sonne tiefer steht, eignet sich die Zeit erneut gut für längere Spaziergänge oder Besichtigungen im Freien.
Die Mittagsstunden meiden
Zwischen zwölf und sechzehn Uhr steht die Sonne am höchsten, und die gefühlte Temperatur erreicht ihr Maximum. In dieser Zeit lohnt sich eine ausgedehnte Pause im Schatten, ein ruhiges Mittagessen in einer Taverne oder einfach eine Siesta, wie sie viele Einheimische in diesen Wochen ebenfalls einlegen.
Trinken und Hitzeschutz im Alltag
Bei hohen Temperaturen verliert der Körper deutlich mehr Flüssigkeit als gewohnt, auch wenn man es durch die trockene Luft kaum bemerkt. Zwei bis drei Liter Wasser über den Tag verteilt sind im Hochsommer keine Seltenheit, dazu kommen mineralstoffreiche Snacks wie Oliven, Nüsse oder frisches Obst. Auf zuckerhaltige Getränke und größere Mengen Kaffee verzichtet man an besonders heißen Tagen besser, da sie dem Körper zusätzlich Flüssigkeit entziehen können. Leichte, luftige Kleidung aus Naturfasern und eine breitkrempige Kopfbedeckung helfen zusätzlich, einen Hitzestau zu vermeiden, besonders bei längeren Fußwegen durch die Altstädte.
Wer die Gluthitze der Küste für ein paar Stunden hinter sich lassen möchte, findet im kühleren Bergland des Inselinneren spürbare Abkühlung. Dort liegen die Temperaturen oft mehrere Grad niedriger als unten am Meer, und schattige Pinienwälder sorgen für eine willkommene Verschnaufpause zwischen zwei Strandtagen.
Wenn Kreislauf und Konzentration nachlassen
Erste Anzeichen einer Überhitzung sind oft unspektakulär: leichter Schwindel, Kopfschmerzen oder eine ungewohnte Mattigkeit am frühen Nachmittag. Wer das bei sich bemerkt, sollte nicht abwarten, sondern zügig einen schattigen, kühlen Ort aufsuchen und in kleinen Schlucken Wasser trinken, statt große Mengen auf einmal zu sich zu nehmen. Auch ein feuchtes Tuch im Nacken oder an den Handgelenken kann kurzfristig für Linderung sorgen, ebenso ein kurzer Aufenthalt in einem klimatisierten Café oder Geschäft. Meist reicht eine halbe Stunde Ruhe, damit sich der Kreislauf wieder stabilisiert und der restliche Tag ganz normal weitergehen kann, ohne dass die gute Laune darunter leidet.