Byzantinisches Mosaik an Zypern zurückgegeben

Autor: Lukas Krönert - Veröffentlicht am 28. November 2018

Ein rund 1.500 Jahre altes byzantinisches Mosaik des heiligen Markus, welches nach 1974 aus einer Kirche auf Zypern entwendet wurde, wurde an Zypern zurückgegeben. Es gilt als eines der bedeutendsten Werke seiner Zeit, in welcher sich der Übergang von frühchristlicher zu byzantinischer Kunst vollzog.

Kirche von innen
Kirche von innen. (Symbolbild)

Das Kunstwerk, dessen Marktwert auf etwa zehn Millionen Euro geschätzt wird, verschwand wie viele andere Kunstwerke nach der Besatzung des Nordens der Insel durch türkische Truppen aus einer Kirche. Etliche Werke waren für Jahrzehnte verschwunden oder sind es heute noch. Die Polizei Zyperns geht davon aus, dass nach 1974 etwa 60.000 bei Plünderungen von Kirchen und Klöstern geraubte Objekte im Rahmen des Zypernkonflikts außer Landes geschafft wurden. Da sie aller Wahrscheinlichkeit nach im Ausland auf dem Schwarzmarkt verkauft wurden, sind die Chancen, sie wieder aufzuspüren, äußerst gering.

Das besondere Mosaik des heiligen Markus konnte nach intensiver Suche des niederländischen Kunstdetektivs Arthur Brand in Monaco aufgespürt werden. Ein dort ansässiger Brite hatte das Werk von seinem Vater geerbt, welcher es in den 1970er-Jahren ersteigert hatte, ohne zu wissen, dass es sich um einen geraubten Gegenstand handelt. Der Besitzer willigte ein, das Mosaik an Zypern zurückzugeben, sodass der Kunstschatz nun wieder im Land befindlich ist.



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