Radisson-Blu eröffnet Hotel auf Zypern

Die Hotelkette „Radisson Blu“ eröffnet ihr erstes Haus auf Zypern. Das im Stadtzentrum Larnakas gelegene Hotel kann ab sofort besucht werden.

Promenade Larnaka
Die Promenade in Larnaka

Im Herzen des Stadtzentrums von Larnaka gelegen bietet das „Radisson Blu“ nicht nur einen herrlichen Blick auf das Meer, sondern auch beste Möglichkeiten, die Stadt und ihre Umgebung zu besichtigen. Das Hotel verfügt über 106 Zimmer und Suiten, die allesamt in modernem Design und mit lokalen Akzenten gestaltet wurden. Jedes Zimmer verfügt über einen Balkon mit Blick auf die Küste und den dort befindlichen Hafen.

Ein im Freien befindlicher Swimmingpool und ein Fitnesscenter sorgen indes für sportliche Abwechslung im Zypern-Urlaub. Auch kulinarisch interessierte Gäste dürfen sich freuen: Im fünften Stock des Hotels befindet sich ein Restaurant, das internationale und lokal inspirierte Gerichte anbietet. Neben diesem Restaurant verfügt das neue Hotel über drei verschiedene Bars – eine befindet sich im sechzehnten Stock.

Auch für geschäftliche Anlässe steht das „Radisson Blu“ auf Zypern zur Verfügung. Kunden können den aus fünf Tagungsräumen und einem Konferenzsaal bestehenden Veranstaltungsbereich des neuen Hotels mieten.



Türkei will Militärbasis auf Nordzypern errichten

Einige Länder nutzen den Krieg in Syrien als Vorwand, ihre militärischen Präsenzen im Mittelmeer auszubauen. Strategisch wichtig liegt das politisch geteilte Zypern nur rund 100 Kilometer vor der Küste Syriens. Daher will nun die türkische Marine eine Militärbasis in Nordzypern errichten, wie Zeitung Yeni Safak berichtet.

Flugzeugträger
Die Türkei will ihre Präsenz im Mittelmeer ausweiten.

Der Stützpunkt soll die Souveränität der Türkischen Republik Nordzypern sicherstellen und gleichzeitig die türkischen Interessen im östlichen Mittelmeerraum sowie im Zypern-Konflikt wahren. Die türkische Militärbasis soll ähnlich organisiert sein wie die britischen Stützpunkte Akrotiri und Dekelia. Denkbar wäre ein Wiederaufbau des Luftstützpunktes Geçitkale, auf dem zuvor F16-Jets stationiert waren.

Ebenfalls strittig: Aufgrund ihrer Lage kontrolliert Zypern den Suezkanal, dem als Teil der Öl- und Handelsroute zwischen Mittelmeer und Indischem Ozean eine besondere Rolle zukommt. Mehr als die Hälfte der weltweiten Erdölvorkommen werden hierüber transportiert und kommen zwangsläufig an Zypern vorbei. Auch da wird die Türkei ein Wörtchen mitreden wollen.

1974 kam es zur Invasion türkischer Truppen auf Zypern, daraus entstand 1983 die bis heute international nicht anerkannte Türkische Republik Nordzypern. Die Hauptstadt Nikosia ist die letzte geteilte Hauptstadt der Welt. Die Grenze zwischen griechischem und türkischem Teil kann jedoch von EU-Bürgern sowie von Zyprern problemlos passiert werden.

Ein Amphitheater für Agía Nápa

In Agía Nápa wird ein Amphitheater mit 2500 Sitzplätzen gebaut. Das etwa 3 Millionen Euro Projekt soll dem beliebten Ferienort dabei helfen, den Titel Kulturhauptstadt 2030 zu erlangen. Die Baugenehmigung soll in den nächsten Monaten erteilt und die Ausschreibungen gestartet werden.

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Lárnaka: Tourismusbehörde setzt auf Schönheitskorrekturen

Wer in den nächsten Monaten an die Südostküste Zyperns reist, dürfte auf ein verändertes Stadtbild treffen: Die Tourismusbehörde von Lárnaka ließ nämlich verkünden, dass sie ab sofort die optische Verschmutzung der Küstenstadt durch übermäßige und ästhetisch wenig ansprechende Werbung beenden würde, indem sie standardisierte Schilder verpflichtend einführt. Weiterlesen (…)

Badespaß im WaterWorld in Ayia Napa

Badeurlaub auf Zypern

Auf Zypern ist die Badesaison in vollem Gange, allerhöchste Zeit auf die WaterWorld in Ayia Napa aufmerksam zu machen. Der größte Wasser-Themenpark Europas befindet sich im Mittelmeer! 35 Attraktionen sind über eine Fläche von etwa 100.000 m² verteilt und bieten eine actionreiche Alternative zum Aufenthalt am Strand. Wer im Urlaub auf Zypern Wert auf Abwechslung legt, ist hier genau richtig. Wie die Namen der unterschiedlichen Rutschen bzw. Bereiche verraten, nimmt alles Bezug auf die griechische Mythologie. Bei Bezeichnungen wie „Blitzrutsche des Zeus“ oder „Fall des Ikarus“ kann einem schon Angst und Bange werden. Doch Halt, so schlimm kann es nicht sein, sieht man die vielen Kinder heruntersausen. Wagt man sich in die Blitzrutsche des Zeus, rutscht man aus 18 m Höhe dem Wasserbecken entgegen. Für Orientierungslosigkeit sorgen verdunkelte Kurvenabschnitte. Auch der „Fall des Ikarus“ hat es in sich. Hier holen die Nutzer während einer Abfahrt auf Reifen ordentlich Schwung, bevor es eine Rampe fast senkrecht wieder nach oben geht, um anschließend „herabzustürzen“.

Aufregende Rutscherlebnisse

Begeben sich Badegäste auf die „Suche nach Herakles“, legen sie sich mit einem seiner Feinde, der Hydra, an. Zwei Rutschen winden sich schlangengleich vom Turm der Erde entgegen. Mal schauen, wer zuerst unten ankommt: man selbst oder der Rutschpartner? Spaß beim Rutschen ist auch bei der Nutzung der sogenannten „Wagenrennenrutsche“ garantiert. Bei dieser Mattenrutsche sausen bis zu vier Personen nebeneinander auf getrennten, wellenförmigen Bahnen 70 m hinunter. Bei „Aeolos Whirlpool“ geht es für die Badegäste in Windungen in Richtung Loch eines Trichters. Dort ankommen, plumpsen sie in das darunter befindliche Becken. Spaß für die ganze Familie winkt bei einer Fahrt in „Apollo´s Plunge“. Die Röhre der klassisch aussehenden Wasserrutsche ist so breit, dass „Streitwagen“, also besonders große Reifen mit Platz für mehrere Rutscher, hindurchpassen. Gaudi auf 124 m Länge. Um weiter attraktiv und konkurrenzfähig zu sein, hat die Waterworld übrigens vier neue Attraktionen in der Schublade, die in den nächsten Jahren verwirklicht werden sollen.

Weitere Attraktionen in der WaterWorld

„Minotaurus Labyrinth“ stellt Kinder vor die Herausforderung, an Seilen eine glitschige, aber weiche Glocke hochzuklettern. Oben angekommen können sie nach einem Hüpfer herunterrutschen und einen neuen Versuch wagen. Auch bei „Atlantis Pool“ wird ein bisschen Geschick verlangt. Über Rosenblätter und Baumstämme balancierend wird versucht, das andere Ende vom Wasserbecken zu erreichen. In „Poseidons Wellenbad“ tanzen die Wasserparkbesucher zwischen Wellenbergen auf und ab. Entspannt geht es in „Odysseus Fluss“ zu. Bei niedriger Reisegeschwindigkeit treibt man mit Gummireifen übers Wasser. Auf Entspannung und kleine Kinder zugeschnittene Angebote gibt es ebenso. In „Afrodites Bad“ kann man es sich auf Sprudelliegen liegend, gut gehen lassen. Eltern und Kinder haben im „Trojanischen Pferd“ gemeinsam Spaß. Hierbei handelt e sich um einen Spielturm mit vielen Wassereffekten, von denen ein riesiger Wasserkübel, der seinen Inhalt unter die darunter Stehenden ergießt, der spektakulärste ist. „Danaides Kinderspielplatz“ ist ein weiterer Bereich für die Kleinen mit unterschiedlichsten Wassereffekten. Wer bei so viel Bewegung irgendwann hungrig wird, nutzt die gastronomischen Angebote.

Gastronomie und Eintrittspreise

Ihren Hunger und Durst können die Gäste des Wasserparks gleich in mehreren Restaurants stillen. Dionysos Temple Restaurant ist das Hauptrestaurant des Spaßbads. Homer´s Burger Palace, Minotaur´s Pizza, Sirens Fish & Chips und eine Creperie decken andere Vorlieben ab. Bei der Wärme auf Zypern kann außerdem ein Eis in der WaterWorld nicht schaden. Wer beim Essen gut zulangt, sollte ein bisschen warten oder es sachte angehen, wenn es wieder zurück ins Wasser geht. Beruhigend zu wissen, dass im Park 50 Rettungsschwimmer angestellt sind. Alle, die sich den Riesenspaß im WaterWorld nicht entgehen lassen möchten, haben für 38 Euro Eintritt die Gelegenheit dazu. Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren zahlen 24 Euro. Unter zwei Jahren ist die Nutzung kostenlos.

Seepatrouille überwacht in Limassol die Sauberkeit

Die Stadt Limassol hat eine See- und eine Landpatrouille eingeführt, die die Sauberkeit überwachen soll. Von Mai bis September sind nun täglich zwei Schiffe auf dem Meer unterwegs, um Verschmutzungen zu verhindern und zu bekämpfen. Außerdem werden an der Uferpromenade Patrouillen durchgeführt, die die Sauberkeit an Land gewährleisten sollen.

Carmel Strand Zypern
Damit Zyperns Strände auch weiterhin sauber bleiben.

Die patrouillierenden Schiffe stammen teils von privaten Unternehmen, teils von den Behörden. Sie sollen dafür sorgen, dass Verschmutzungen beseitigt werden, bevor sie die Badestellen erreichen. Sobald Verunreinigungen entdeckt werden, sollen mikrobiologische Tests durchgeführt werden, um eventuelle gesundheitliche Risiken auszuschließen. Des Weiteren sollen regelmäßig Kontrollen im neuen Hafen von Limassol durchgeführt werden. Bei den Prüfern stehen vor allem die Abwassersysteme der verankerten Schiffe auf dem Plan.

Normalerweise ist Zypern für seine wunderschönen, kilometerlangen sowie sauberen Strände und die sehr gute Wasserqualität bekannt. So erhält die Insel für einige Gebiete regelmäßig das Gütesiegel die Blaue Flagge von der unabhängigen Organisation Foundation for Environmental Education (FEE). Allerdings hatten kürzlich einige Badegäste die Qualität des Wassers zu beanstanden. Die Winterschwimmgruppe „Akti Olympion“ hatte sogar 200 Unterschriften gesammelt, um eine Beschwerde bei den europäischen Institutionen, die dafür zuständig sind, einzureichen. Der Bürgermeister und die Behörden haben aber reagiert und setzen sich verstärkt für die Sauberkeit ein. Der Verein will deshalb noch mit seiner Klage warten, um der Maßnahme eine Chance zu geben. Die Patrouillen leisten bereits gute Arbeit.

Kunstraub: Zypern kämpft um Rückführung kulturellen Erbes

Zypern hat bis heute mit großen Kunstrauben zu kämpfen. Nach der türkischen Invasion 1974 wurden tausende wertvolle Kunstgegenstände aus dem Land geschmuggelt. Mehr als 500 Kirchen und Klöster wurden ausgeraubt und ihre Ikonen, Fresken, Mosaiken und liturgischen Gegenstände wurden in etliche Länder verstreut. Auch aus Museen, Privatsammlungen und Raubgruben wurden Kunstschätze gestohlen und ins Ausland verkauft. Noch bis heute werden in den Auktionshäusern und Kunstsammlungen der ganzen Welt zyprische Kunst verkauft oder ausgestellt, die eigentlich in die Museen Zyperns gehört. Daher bemüht sich der zyprische Archäologische Dienst noch immer um die Rückführung der kulturellen Schätze. Vor kurzem ist es ihnen gelungen zwei Gegenstände aus Deutschland wieder zurück in die Heimat zu führen.

Antiker Krug
Zypern kämpft um die Bewahrung des kulturellen Erbes.

Zypern bringt Kunstschätze nach Hause

Ende März wurden dem zyprischen Botschafter in Berlin zwei kleine Schätze übergeben, die nun wieder zurück nach Hause gebracht werden sollen: Eine kleine Figur und eine Schale. Bei der Figur handelt es sich um die Statuette eines Kriegers aus dem 7. Jahrhundert. Die Schale ist noch älter: Mit ihren 4.000 Jahren stammt die Schale aus der Bronzezeit. Beide Gegenstände stammen nachweislich aus einer Sammlung aus Nordzypern, die geplündert und ins Ausland geschmuggelt wurde.

Nach einem schwierigen Gerichtsprozess und der Einschaltung des Auswärtigen Amtes sowie dem deutschen Kultusministerium gelang es die deutschen Galeristen zu überreden, beide Artefakte wieder zurückzugeben. Und das sogar unentgeltlich. Anfang Mai durften die Gegenstände nun von einer zyprischen Archäologin in Berlin abgeholt werden. Dieser Erfolg reiht sich in die Reihe von 173 erfolgreich zurückgeführten Ikonen, Fresken und Mosaiken ein, die ihren Weg zu ihrem ursprünglichen Eigentümer zurück gefunden haben. All diese Gegenstände sind mittlerweile in den zyprischen Nationalmuseen wieder zu bewundern und für Besucher und Touristen immer wieder ein kulturelles Highlight.

Varosia: Wie eine Geisterstadt der Natur einen Gefallen erweist

Der Zypernkonflikt sorgt auf der Mittelmeerinsel bis heute für politische Spätfolgen. Einer der häufigsten Namen, der im Zusammenhang jedweder Verhandlung zwischen griechischer und türkischer Seite fällt, lautet Varosia. Hinter dem Begriff verbirgt sich eine ehemalige Hotelstadt, die in den Siebzigern zu den blühendsten Touristenzentren der Insel gehörte und im Rahmen der Besetzung durch die türkischen Truppen schließlich zum Sperrgebiet erklärt worden ist. Heute, mehr als vierzig Jahre nach den Ereignissen ist Varosia, das sich am Ortsrand der Stadt Famagusta im Osten der Insel befindet, nicht mehr als eine Geisterstadt, die mit dem Glanz früherer Tage kaum mehr etwas gemein hat. Ähnlich wie der ebenfalls im Grenzgebiet befindliche Flughafen Nikosia verfällt das einstige Kronjuwel des Touristenbooms vergangener Jahrzehnte zunehmend und wird von der Natur zurückerobert.

Grüne Meeresschildkröte
Zwischen Herbst und Frühjahr haben Taucher vor Zyperns Ostküste gute Chancen, der Grünen Meeresschildkröte zu begegnen, die auf der Insel brütet.

Anders als im Falle des Flughafens hat dieser Vorgang bei Varosia jedoch auch seine Vorteile, denn an den verlassenen Stränden vor den maroden Hotels siedeln sich Jahr um Jahr mehr Exemplare der bedrohten Grünen Meeresschildkröte an, die dort weitgehend ungestört vom Menschen oder Fressfeinden ihre Eier legen und den Erhalt ihrer Art sichern können. Da die militärische Sperrzone von Touristen nicht betreten werden darf, gibt es zwar kaum eine Möglichkeit, die friedlichen Tiere bei der Brut zu beobachten, aber wer in den nahe gelegenen Orten Paralimni oder Protaras zwischen Oktober und Februar eine Unterkunft bucht, hat bei Tauchgängen vor der Insel eine gute Chance, den ausgewachsenen Schildkröten im Wasser zu begegnen und dem großartigen Naturschauspiel somit zumindest ansatzweise beizuwohnen.

Zypern auf dem Mountainbike erkunden: Die Top-Trails der Insel

Mallorca galt lange Zeit als die Lieblingsinsel der Zweirad-Community, doch jetzt bekommt es Konkurrenz: Zypern mausert sich nämlich zunehmend zum neuen leuchtenden Stern am europäischen Fahrradhimmel. Mittlerweile zieht es jährlich tausende Mountainbiker auf die griechisch-türkische Mittelmeerinsel und dafür gibt es handfeste Gründe: Das drittgrößte Eiland im mediterranen Raum ist unter leidenschaftlichen Radlern für ihre hervorragenden Trails mit atemberaubenden Panoramen bekannt. Wer sich selbst davon überzeugen will, wie viel Spaß es macht, auf Zypern ordentlich Kette zu geben, kann sich an den beiden schönsten Mountainbike-Touren der Insel versuchen:

Mountainbiker auf Zypern
Ob Profi oder Laie: Für Mountainbiker ist Zypern optimal geeignet.

1. Bafra – Kumyali – Bafra

Bei dieser Strecke fährt man insgesamt etwa 45 Kilometer und benötigt dafür etwa 4,5 Stunden. Der Auf-und Abstieg können dabei mit 243 Metern bzw. 241 Metern ungefähr gleichgesetzt werden. Der Weg dieses Trails verläuft in großen Teilen entlang der Küste und führt von dort ins etwas höher gelegene Dorf Kumyali, in dem eine kleine Pause eingelegt werden kann. Danach geht es ohne Umschweife wieder nach Bafra zurück.

2. Nikosia – Mount – Olympos

Diese Tour präsentiert sich mit 130 Kilometern als deutlich länger und erfordert einiges an Durchhaltevermögen und Erfahrung, denn um sie zu bezwingen benötigt man circa 19,5 Stunden. Auch Aufstieg und Abstieg haben es bei diesem Trail in sich: Rauf geht es 3148 Meter und hinab sogar 3486 Meter. Für Leistungssportler ist diese Strecke aber definitiv ein echtes Erlebnis.

Wer nun fürchtet, auf Zypern kämen lediglich Adrenalin-Junkies auf ihre Kosten, der liegt glücklicherweise falsch. Denn neben den anspruchsvollen Routen für Vollprofis gibt es auch zahllose flache Strecken, die auch für Gelegenheitsradler optimal geeignet sind. Wer eine Fahrradreise nach Zypern plant, sollte jedoch auf die Nebensaison setzen, denn im Sommer ist es dort zweifelsohne zu heiß, um in die Pedale zu treten. Die beste Saison zum Radeln liegt auf Zypern daher zwischen November und Mai. Also am besten gleich Zypern Last Minute buchen und in den Frühling radeln.

Der Familienurlaub auf Zypern: Mit der Familie in ein mediterranes Paradies

Es gibt wohl kaum eine andere Urlaubsdestination, die auf so kleinem Raum so vielfältige Möglichkeiten zur abwechslungsreichen Ausgestaltung des Urlaubs bietet wie auf Zypern. Und genau das macht die mehr als 9,2 Quadratkilometer große Insel zu einem idealen Ziel für einen rundum gelungenen Urlaub mit der ganzen Familie. Denn ganz gleich, ob die Gäste lediglich am Strand Sonne tanken, ihren Urlaub aktiv verbringen oder historische Sehenswürdigkeiten bestaunen möchten, ein Familienurlaub auf Zypern mit ITS.de ist vielfältig und sorgt für Erholung pur!

Die Strände: ein Traum für Kids

Zypern punktet mit wunderschönen Stränden

Bekannt ist Zypern vor allem für seine traumhaften Strände, die nicht nur Sonnenanbeter, sondern auch die Kids begeistern, weil sie hier jede Menge Möglichkeiten zum Spielen haben und an flachen Uferpassagen ihre ersten Erfahrungen mit dem Element Wasser machen können. Vor allem der Osten der Insel rund um Agia Napa ist für seine Strände bekannt. In der Stadt kommen übrigens auch Jugendliche und junge Erwachsene voll und ganz auf ihre Kosten: vor allem in den Sommermonaten wird in den Clubs und Bars der Stadt gern die Nacht zum Tage gemacht.

Zypern für Aktivurlauber

Familien, die sich nicht nur am Strand erholen, sondern die Vielfalt der Insel entdecken wollen, sind gut beraten, wenn sie sich – zumindest für Ausflüge – einen Mietwagen besorgen. Damit können sie bestens die Städte der Insel mit ihrer langen Geschichte und das gebirgige Hinterland der Insel entdecken. Hier finden die Gäste geradezu ideale Bedingungen für ausgedehnte Wanderungen und Radtouren. Und wenn die Kinder einmal richtig Cowboy spielen wollen, sollten es sich die Gäste nicht nehmen lassen, eine der zahlreichen Farmen des Hinterlandes zu besuchen, wo es für die Urlauber spezielle Angebote zum Reiten auf Pferden und Eseln gibt.

Nikosia: Wo zwei Kulturen aufeinandertreffen

Seit der deutsch-deutschen Vereinigung ist die im Herzen der Insel gelegene Stadt Nikosia die einzige geteilte Hauptstadt weltweit. Über mehrere Grenzübergänge können die Gäste vom südlichen Teil den nördlichen, türkischen Teil der Stadt besuchen. Schon nach wenigen Metern haben sie hier die Gelegenheit, in die Welt des Orients einzutauchen, obwohl sie sich noch in der selben Stadt befinden.

Faszinierend ist insbesondere der südliche, griechische Teil der Stadt, in dem ein reges kulturelles Leben herrscht. Hier haben die Besucher auch

Ausblick auf die bergige Landschaft eines Vorortes Nikosia’s

die Gelegenheit, durch zahlreiche traditionelle Läden zu bummeln oder einem Handwerker bei seiner Tätigkeit über die Schulter zu schauen. Geprägt ist der südliche Teil der Stadt ferner von zahlreichen Moscheen und Kirchen wie etwa der Johannes-Kathedrale. Keinesfalls entgehen lassen sollten sich historisch interessierte Besucher eine Visite im Zypernmuseum. Im bedeutendsten Archäologischen Museum der Insel werden Fundstücke von der Jungsteinzeit bis hin zur byzantinischen Epoche. Die Besucher erhalten also einen optimalen Überblick über Zyperns Kulturgeschichte im Schnelldurchlauf.

Im nördlichen Teil der Stadt erwarten die Besucher ebenso viele Sehenswürdigkeiten. Eine der bekanntesten davon dürfte die im 17. Jahrhundert errichtete Arabahmet-Moschee sein, in welcher eine Haarsträhne Mohammeds aufbewahrt wird. Sehr bekannt ist auch die alte Karawanserei Büyük Han, die anno 1572 erbaut wurde, nachdem die Türken Zypern erobert hatten. Die Karawanserei, die einst als Übernachtungsmöglichkeit für Reisende sowie als Handelsplatz genutzt wurde, dürfte wohl das älteste türkische Bauwerk Zyperns sein.

Ein besonderer Genuss erwartet genussfreudige Familien an den Buffets im Hotel und in den Restaurants und Lokalen der Stadt. Denn obgleich die zypriotische Küche als typisch mediterran gilt, ist die Küche Zyperns deutlich facettenreicher als in anderen Mittelmeerländern. Der Grund dafür liegt in der Geschichte der Insel, die seit der Antike mehrfach von verschiedenen Großmächten ihrer Zeit beherrscht wurde. Zwar bilden die griechische und türkische Küche die Grundlagen für die zypriotische Küche, jedoch machen sich auch italienische und arabische Einflüsse bemerkbar. Zu den typischen Gerichten zählen beispielsweise Fleischgerichte, die auf Zypern traditionell in einem gemauerten Steinofen zubereitet werden.

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