Tróodos-Gebirge

Umgebungsplan von TróodosWenn man von allen Gebieten über 300 Meter Höhe ausgeht, dann gehört ein Drittel Zyperns zum Tróodos-Gebirge, dessen Ausläufer im Nordwesten bis ans Meer zur Akámas-Halbinsel reichen.

Im Süden schwingt das Gebirge zur Küste hin sanft ab, während es im Norden zur Ebene hin steil abfällt und im Nordosten bis auf 24 Kilometer an Nikosía heran reicht. Im Grunde besteht Zypern bis auf wenige Randbezirke aus diesem Gebirge, das die gesamte Westhälfte der Insel dominiert. „Das Land, das wir durchquerten, ist äußerst malerisch, die Ebene geht allmählich in wunderbar grüne Hügel über, an die sich eine imposante Bergkette mit schneebedeckten Gipfeln anschließt“ schrieb Ali Bey im Jahr 1806. Die schwarzen Pinien sind wohl der Grund, warum das Tróodos- Gebirge gerne als „Schwarzwald des Mittelmeers“ bezeichnet wird.

Das „grüne Herz“ der Insel war schon bei den britischen Kolonialherren beliebt, die bis 1960 auf Zypern blieben. Seit den 1980er Jahren ist der Tourismus in der Bergregion wieder im Aufwind. Im Winter von Januar bis März können Urlauber sogar Ski fahren. Im Sommer kommen vor allem Kletterer und Wanderer und Botanikfreunde.

Das Tróodos-Gebirge, mit dem Berg Olympus (1.952 m) als höchste Erhebung, ist ein beliebtes Ausflugsgebiet der Zyprioten. Gerade in den Monaten Juli und August, wenn es in der Ebene sehr heiß ist, suchen die Menschen dort etwas Abkühlung, in den Abendstunden ist es dort oben erheblich kühler. Im Winter schneit es des Öfteren, und sogar Skilifte sind vorhanden. In den Pinienwäldern und an den Berghängen gedeihen gleich 127 endemische Pflanzen, die einzig und allein in dieser Region anzutreffen sind. Neben Lavendel und Steinrosen wachsen hier auch Orchideen. Vor allem Kirschen kommen aus der Tróodos-Region, aber auch viele Äpfel und Birnen.

Sehenswertes

 
 

Tróodos

 

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