Páfos
Ca. 40.000 Einwohner, Höhenlage: 0–150 m.
Über Jahrhunderte war dieses Städtchen ein abgelegenes Provinzkaff, das über seinen antiken Ruinen vor sich hin träumte. Dann wollte ein Bauer namens Hasip im Jahr 1962 seinen neuen Pflug ausprobieren und stieß auf spektakuläre römische Mosaiken.
Dann kam 1974 die Teilung Zyperns, die Insel wurde neu strukturiert und auch der Tourismus, neue Straßen gebaut und Páfos mit dem übrigen Teil der Insel verbunden. Und dann 1984 mit dem Rest der Welt – damals wurde der Flughafen von Páfos eröffnet. Alte Ruinen, neue Straßen und Hotels und ein Flughafen – Páfos´ Karriere als Touristenort konnte nun beginnen. Die Eröffnung des Hotels Cypria Maris in den 1980er Jahren war noch eine richtige Sensation, andere Hotels folgten, allerdings weniger spektakulär.
Heute ist Páfos eine Mischung von umtriebigem Kleinstädtchen mit reichlich Tourismus, lebhaftem Fischerhafen, Hotels der gehobenen Klasse und Ausgrabungen, die mittlerweile zum „Archäologischen Park“ vereint wurden.
Sehenswertes
- Grandiose Mosaiken, ein Odeon und die Festung Saranta Kolones sieht man im archäologischen Park in Káto Páfos, wo man nur einmal Eintritt für die Sehenswürdigkeiten bezahlt.
- Das Wärmeflaschenset im Archäologischen Museum von Ktima-Páfos ist in seiner Art wohl weltweit einmalig.
- Villen fürs Jenseits: die berühmten „Königsgräber“ aus dem 3. Jh. v. Chr.
- Der Fabrika-Hügel ist mit Felshöhlen durchlöchert.
- Ktima wird die knapp 2 km landeinwärts auf einer Anhöhe von 150 m gelegene Bezirkshauptstadt Páfos genannt.
- Káto Páfos, auch als Nea (= neu) Páfos bezeichnet, liegt direkt am Hafen. Der Ort besteht zum überwiegenden Teil aus touristischer Infrastruktur.
- Paláia Páfos (Alt-Páfos) liegt etwa 16 km südöstlich von Ktima (Richtung Limassol) und ist der Name für das antike Páfos mit seinem berühmten Aphrodite-Tempel.
- Pétra tou Romioú
- Höhlenkirche Agía Solomoní
- Avgás-Schlucht
- Lára-Bucht
- Kloster Ágios Neófytos mit Klostermuseum
- Bäder des Adonis
- Bäder der Aphrodite
- Fontana Amorosa
- Halbinsel Akámas