Zyperns Präsident bestätigt weiterhin anhaltende Probleme im Bankensektor

Autor: Martina Hilberts - Veröffentlicht am 19. März 2014

Nun ist es schon bereits ein Jahr her, dass die Inhaber von Bankkonten auf Zypern, deren Guthaben über einer Schwelle von 100.000 Euro lagen, eine Zwangsabgabe von bis zu 30 Prozent bezahlen mussten.

Dies geschah im Rahmen der Rettungspakete, mit denen die EU den damals kurz vor dem Bankrott stehenden Inselstaat finanzielle Hilfen gewährte. Die Beteiligung der Sparer an der Bankenrettung auf Zypern im Jahre 2013 brachte rund 5,8 Milliarden Euro in die Kassen, weitere 10 Milliarden Euro stammten aus Hilfsgeldern der EU, EZB und des IWF.

Präsident Zyperns hofft das keine weiteren Zwangsabgaben nötig werden

Der zypriotische Staatspräsident Nikos Anastasiadis bestätigte nun in einem Zeitungsinterview mit der FAZ, dass es auch im Jahr 2014 noch weiterhin Probleme mit dem Bankensektor auf Zypern gäbe. Insgesamt könnten demnach zwischen 45 und 50 Prozent aller Kredite, welche von zypriotischen Banken vergeben wurden, nicht ordnungsgemäß von den Schuldnern bedient und zurückgezahlt werden.

Er hoffe sehr, dass bei der größten Bank von Zypern, der Bank of Cyprus, weitere Zwangsabgaben auf die eingelegten Guthaben trotz Risiken in Milliardenhöhe vermieden werden können.



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