Zypern und die Gasvorkommen

Autor: Sascha Jöckel - Veröffentlicht am 10. Juni 2014

Hoher Besuch auf der Mittelmeerinsel Zypern. US-Vizepräsident Joe Biden sondierte auf der geteilten Insel gerade die Chancen für eine mögliche Wiedervereinigung zwischen dem griechisch dominierten Süden und dem türkisch geprägten Norden.

Im Zuge der Ukraine-Krise ist dem „Weißen Haus“ in Washington daran gelegen, in der durch den Syrien-Krieg ohnehin aufgewühlten Mittelmeerregion wenigstens diese Baustelle zu schließen. Doch nicht allen Politikern auf Zypern ist der Gast aus Übersee willkommen.

 

Die geopolitische Lage der Insel ist bedeutsam

Zyperns geopolitisch wichtige Lage im östlichen Mittelmeer ist auch für „Uncle Sam“ von großer Bedeutung. Großbritannien hat hier sogar zwei Luftwaffenbasen gepachtet, da Zypern einst britische Kolonie war. Die gewaltigen Erdgasvorkommen vor Zyperns Küsten tun ihr Übriges, um das globale Interesse an der recht kleinen Insel weiter zu steigern. Denn für Europa könnten diese Vorkommen sogar bedeuten, von russischen Gaslieferungen unabhängiger zu werden! Der Bau einer Pipeline zum europäischen Festland würde sich jedoch nur dann realisieren lassen, wenn Griechen und Türken auf Zypern (ethnische Zyprioten gibt es in dem Sinne nicht) ihre jahrzehntelange Inselfehde beenden und einer Wiedervereinigung zustimmen.



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