Zypern erhält russisches Darlehen

Autor: Marc Bohländer - Veröffentlicht am 30. November 2011

Zypern bekommt eine Finanzspritze aus Moskau. Das hochverschuldete Land im Mittelmeer werde den Kredit noch im Dezember erhalten, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Mittels des Geldes vermeidet der Inselstaat womöglich eine Flucht unter den europäischen Rettungsschirm. „Der Vertrag ist unterzeichnet“, sagte Außenministerin Erato Kozakou-Marcoullis der „Financial Times Deutschland“ in Berlin.

„Bis Ende des Jahres, wenn nicht schon Mitte Dezember, werden wir den ersten Teil des Darlehens über 2,5 Milliarden Euro erhalten.“ Damit schob sie Spekulationen zu einer Verzögerung des Kredits einen Riegel vor. Sie zeigte sich ob der Hilfe Russlands zuversichtlich. Momentan bestehe kein weiterer Bedarf, „aber ich bin sicher, wenn wir mehr bräuchten, würde Russland das nicht ausschlagen.“ Im Zuge der Finanzkrise sei Zypern das einzige Land der Euro-Zone, das von einem Schwellenland wie Russland gerettet werde, heißt es in FTD. Auch China werde als Geldgeber immer wieder genannt, um Staatspleiten zu verhindern. Eine tiefe Freundschaft zwischen Zypern und Russland mache die Zahlungen möglich, berichtet Marcoullis.

Das Darlehen werde „ganz ohne Auflagen“ erfolgen. „Uns hilft das Darlehen mit dem niedrigen Zinssatz von vier Prozent und einer Laufzeit von fünf Jahren in der Not.“ Das Geld soll in drei Phasen an Zypern ausgezahlt werden. Damit möchte Zypern 2012 die Refinanzierung der Schulden stemmen. Das Darlehen mit einem Zinssatz von vier Prozent und einer Laufzeit von fünf Jahren helfe Zypern in der Not, so die Außenministerin.



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