Russland lehnt Rettung Zyperns ab

Autor: Martina Hilberts - Veröffentlicht am 22. März 2013

Russland hat Zypern bei der Frage nach Beteiligung an der Rettung des vor dem Bankrott stehenden Banksektors eine Absage erteilt. Die bisherigen Gespräche zwischen dem zypriotischen Finanzminister Michael Sarris und seinem russischen Amtskollegen Anton Siluanow sind ergebnislos zu Ende gegangen.

Der von Russland an Zypern gewährte 2,5 Milliarden Euro Kredit werde nach derzeitigem Stand nicht verlängert. Russische Unternehmen seien weiterhin nicht an Investitionen zur Ausbeutung der Gasvorkommen des Inselstaates interessiert. Russland verwies auf das Verbot seitens der Europäischen Union an Zypern, neue Schulden aufzunehmen. Analysten hingegen werten die bisherigen Reaktionen Russlands als Verhandlungstaktik, sodass Russland im Nachhinein noch wesentlich vorteilhaftere Bedingungen über den Zugang zu zypriotischen Vermögenswerten stellen kann.

 

Türkei warnt Zypern vor Ausbeutung der Gasvorkommen

Die Türkei wird ranghohen Beamten zufolge gegen jeden Versuch Zyperns vorgehen, die Erdgasvorkommen in den Territorialgewässern der Insel auszubeuten, um damit die Wirtschaft des Landes zu retten.

Die Vorkommen würden beiden Gemeinden (Nord- und Südzypern) gehören, eine Ausbeutung dürfe nicht uneingeschränkt und ausschließlich vom Willen des südlichen Staates abhängig sein.

Im Herbst 2012 wurden die Vorkommen in den südlichen Gewässern der Insel auf rund 1,7 Billionen Kubikmeter geschäftzt, dies würde bei vollständiger Ausbeutung einem derzeitigen Wert von gut 800 Milliarden Euro entsprechen.

Erste Bank auf Zypern wird zerschlagen

Im Bankensystem von Zypern ist es zu einer ersten drastischen Entscheidung gekommen, nach Angaben der Zentralbank von Zypern wird die Laiki Bank zerschlagen. Die Bank soll in ein funktionsfähiges Institut und eine Bad Bank aufgeteilt werden. Einlagen bis 100.000 Euro seien auch trotz der Zerschlagung gesichert. Nach Angaben der Regierungspartei könnte diese Bankenzerschlagung den Eigenbeitrag des Landes beim Rettungspaket um rund 2,3 Milliarden Euro verringern. Im Zuge der Zerschlagung kommt es nach Angaben der Bank zu Einschränkungen beim Abheben von Bargeld. Die Abhebesumme solle pro Tag und Kunde auf 260 Euro begrenzt werden.



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