Zypern in der kypro-klassischen Zeit (475–325 v. Chr.)

Kypro-Klassik

Um 450 v. Chr. gelangte eine athenische Flotte unter dem Befehl Kimons nach Zypern, um den Persern die strategisch wichtige Insel zu entreißen, doch Kimon starb während des Unternehmens – alles blieb beim Alten. Euagoras I. von Salamis war die herausragende Persönlichkeit dieser Zeit, verfolgte er doch das Ziel, Zypern unter der Herrschaft von Salamis zu vereinen. Er versuchte, sich sowohl mit den Griechen als auch mit den Persern zu arrangieren, indem er sich beispielsweise an dem Angriff der Perser und Athener gegen die spartanische Flotte beteiligte. Doch als 386 v. Chr. die Athener im Königsfrieden von Sparta den Persern alle Ansprüche im östlichen Mittelmeer abtraten, verlor Euagoras als nun wieder tributpflichtiger König an Bedeutung, denn Zypern zersplitterte sich wieder in die individuellen Interessen seiner Stadtkönigreiche.

Unter Führung von Alexander dem Großen wurden die Perser in der Entscheidungsschlacht von 333 v. Chr. bei Issus (als „333-Issus-Keilerei“ bekannt) besiegt. Zypern stand voll an der Seite seines Befreiers und unterstützte ihn zum Beispiel durch die Lieferung großer Kupfermengen sowie mit 130 Schiffen bei der Belagerung von Tyros. 331 v. Chr. erhielt Zypern seine Unabhängigkeit. Mit der Befreiung Zyperns von den Persern durch die Griechen begann ein wichtiges Kapitel Zyperns, da mit den Griechen der Okzident über den Orient siegte.



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