Zypern in der Jungsteinzeit (8200–3900 v. Chr.)

Reste der ältesten bisher bekannten Siedlungen jener Zeit auf Zypern sind in Choirokoitía und Kalavasós (Tentea) zu sehen; beide liegen unweit der Autobahn Nikosía-Limassol. Die Lebensgrundlage der Menschen bildete der Wildreichtum, außerdem waren sie des Anbaus von Weizen kundig und hielten Haustiere. Auf Ihrer Reise durch Zypern sollten Sie sich unbedingt die ausgegrabenen Reste der Siedlungen aus jener Zeit anschauen: Die Häuser von damals, die sogenannten Tholoi (Rundhäuser), hatten bis zu drei Meter dicke Mauern und wurden aus Lehm gebaut. Unter den Fußböden der Häuser begrub man die Toten, deren Grabbeigaben Schlüsse auf die damalige Lebensweise gestatten. Stein- und Knochenwerkzeuge wurden benutzt, Idolfiguren aus Andesit symbolisieren eine Fruchtbarkeitsgöttin. Diese Kultur entwickelte sich an der Nord- und Südküste. Nachdem zuerst nur Steingefäße in Gebrauch waren, treten nach 5000 v. Chr. auch Töpferwaren in Erscheinung.



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