Zypern in der Hellenisierung (325–58 v. Chr.)

Nach dem Tode Alexander des Großen stürzte Zypern in folgenreiche Konflikte. Die Könige von Salamis, Páfos, Soli und Amathoús schlossen sich im Gegensatz zu Kition, Lapithos, Kerýneia und Márion Antigonos dem Ptolemäus an. Ptolemäus konnte schließlich 24 v. Chr. die Gesamtherrschaft über Zypern erringen. Die Stadtkönigtümer wurden aufgelöst, erstmals wurde die Insel zentral von einem Strategos, einer Art Generalgouverneur, regiert. Ein „Epistates“ kontrollierte die Wirtschaft. Insgesamt war es eine Periode des Wohlstandes und der kulturellen Weiterentwicklung, denn ägyptische Einflüsse sprangen auf Zypern über (erkennbar zum Beispiel am aufkommenden Serapis-Kult). Páfos löste durch seine Nähe zu Alexandria Salamis als bedeutendste Stadt ab.



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